06 Okt

Find me, Goodnity Part 1

Hallo ihr Lieben! 

In Zukunft werden wir jede Woche einen neuen Teil der Goodnity-Story auf diesem Blog veröffentlichen. In diesem schildert unsere Nutzerin Franziska ihren Weg zu Goodnity und natürlich vor allem ihre Erfahrungen mit der App. Wir hoffen, dass sich einige von euch in ihren Stories wiederfinden können und hoffen euch mit unserem Blog unterhalten zu können. 🙂 Habt Spaß und seid gespannt, wie es weitergeht – wir sind es auf alle Fälle…

 

Freitagabend: Furchtbarer Arbeitstag, strömender Regen und mein einziger Lichtblick, mein Date, versetzt mich. Eigentlich nervt mich nur, dass mir dadurch entgeht, mich in Gesellschaft bei meinem Lieblingsasiaten am All-You-Can-Eat-Buffet vollzustopfen. Wobei ich mir auch einfach massig viel Essen nach Hause bestellen könnte. Ich kann ja dabei telefonieren oder facebooken. Ist ja auch Gesellschaft, richtig?! Zumindest Gesellschaft 2.0. Ok, also nur noch schnell in den Supermarkt, ich brauche definitiv noch Eiscreme. Was gute Desserts angeht, ist die asiatische Küche leider eher mau. Sorry, aber gebackenes Obst ist für mich kein befriedigendes Dessert. Nein, auch nicht wenn Honig drüber ist.

In der Kassenschlange starren alle auf ihre Smartphones, natürlich inklusive mir. Ich scrolle gelangweilt durch Facebook. War es eigentlich schon immer so, dass einem nur noch die „Gefällt mir“-Angaben seiner Freunde angezeigt werden? Kurz halte ich inne und zwar bei der Meldung „Maren Schmidt gefällt Goodnity“. Goodnity? Noch nie gehört. Ich klicke kurzerhand auf die Seite und les‘ mir die Info durch… „Wir lösen den „Charity-Lifestyle-Mismatch“ – Spende Geld unabhängig von deiner finanziellen Situation – durch mobile Marktforschung“. Aha… ok… also Geld spenden unabhängig von meiner finanziellen Situation. Ich muss zugeben, mit 27 habe ich mir meine finanzielle Situation tatsächlich etwas rosiger vorgestellt, weswegen ich das Thema Charity immer einigermaßen und mit nicht allzu schlechtem Gewissen verdrängen konnte. Andererseits glaube ich auch an Karma und wenn ich auf dem Alexanderplatz immer gehetzt an den „Spendensucherleuten“ (Ja, wie nennt man die eigentlich??) vorbeirausche, bin ich erstmal froh, dass ich es überstanden habe. Ein Funken schlechtes Gewissen schwingt jedoch schon immer mit. Ich muss mir das zuhause mal genauer angucken, aber erstmal muss der Einkauf bezahlt werden. Autsch, 8,50 für Eiscreme. Nächstes Mal wird es wieder der Discounter, die 100 Meter Fußweg mehr muss ich dann einfach mal auf mich nehmen, echt jetzt!

Nachdem ich mich schon fast ritterlich fühle als ich, trotzend dem mittlerweile orkanartigem Regen, meine Wohnung erreiche steuere ich zielsicher die Couch an und gebe den 4-stelligen Entsperrungscode meines iPhones ein, welcher 2468 lautet… sehr sinnvoll, ich weiß. Die Facebookseite von Goodnity ist noch offen… ahja, stimmt… da war was. Ich gehe einfach mal auf deren Webseite, da ich mir irgendwie noch nix genaues darunter vorstellen kann. Ah ok, ganz unten auf der Seite finde ich die meistgestellten Fragen. Nach kurzem Querlesen stelle ich fest, dass es eine App ist und man verschiedene Fragen eines Marktforschungsinstituts beantwortet und Goodnity mit diesem Geld Kinder in Not unterstützt, bzw. man selber unterstützt die Kinder ja dann quasi. Zu tieferen Recherchen bin ich heute nicht mehr in der Lage. Es klingt jedoch so sinnvoll, dass ich mir damit durchaus Karmapunkte verdienen könnte. Die bräuchte ich heute auch dringend, nachdem ich den Kopierer auf Arbeit unfreiwillig zerstört habe und es augenrollend auf eine Kollegin geschoben habe, die gerade Feierabend gemacht hat.

Nach kurzem Überlegen lade ich mir die App runter, ist ja kostenlos und nachdem ich mich endlich dazu durchringen konnte Tinder zu deinstallieren muss der freie Speicherplatz ja auch irgendwie gefüllt werden. Auch wenn ich noch nicht viel über die App weiß, kann ich trotzdem sagen, dass der Speicherplatz damit sicher sinnvoller angelegt ist!

Also rein in den App Store und GO! To be continued…