22 Okt

Und täglich grüßt das Goodnity

Liebe Goodnity-Fans,

hier der dritte Teil unserer Blog-Story: Wir hoffen, ihr könnt wieder etwas über unsere Protagonistin Anna schmunzeln und Goodnity ein bisschen besser kennenlernen.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende euer Goodnity Team!

Und los gehts: 

 

Mittwoch… 13 Uhr. Ich sitze auf Arbeit und blicke über meinen Bildschirm hinweg aus dem Fenster. Mittwoch ist nicht gerade des Arbeitnehmers Lieblingstag, möchte ich meinen. Man hat sich schon ganze dreimal früh aus dem Bett gequält, ein Ende ist jedoch nicht wirklich in Sicht. Ich überlege gerade, ob ich nach Möbeln oder Klamotten online shoppen soll, da blinkt mein Handy. Eine Push-Benachrichtigung von Goodnity… ahh, neue Fragen! Inzwischen sind Goodnity und ich ein eingespieltes Team… ok, das klingt etwas merkwürdig. So als wenn jemand von seinen Katzen als seine Kinder spricht.

Jedenfalls nehme ich zuerst einmal diese willkommene Abwechslung wahr und dann geht es noch kurz ans Onlineshopping… dann aber an die Arbeit! Ich stecke gerade eh in meinem leicht müden Mittagstief, ich hätte doch nicht die Maxi-Portion Pasta nehmen sollen, da wäre es auch einfach unfair der Firma gegenüber jetzt eine richtige Arbeit zu erledigen. Als sich die App öffnet und ich im Begriff bin die ersten Fragen zu beantworten erklingt eine vorwurfsvolle Stimme hinter mir: „Ahaaa, am Handy während der Arbeitszeit?“ Ich zucke kurz zusammen, vernehme aber im nächsten Moment, dass es meine Kollegin Paula ist. Sie streunert bei Arbeitsunlust gerne durch die Büros, immer auf der Suche nach dem neuesten Klatsch und Tratsch. „Was ist denn das, Anna? Die neuste Onlinedating App?“ fragt sie leicht zynisch. Ich antworte leicht stolz, dass ich kein Onlinedating mehr mache und dies eine Charity App ist, jahaa! „Ach echt?“ kommt es erstaunt von ihr. Ich applaudiere insgeheim, da ich damit beweise, dass ich mich durchaus auch mit sinnvollen Dingen am Handy beschäftige (Ein Glück, dass das Onlineshopping auf später verschoben wurde). Ich antworte: „Ja, das ist eigentlich ein echt cooles Konzept. Du beantwortest jeden Tag ein paar Fragen und am Ende des Monats kommt das verdiente Geld einem Kind in Not zu Gute.“

Urlaub

eine Frage in der App sieht so aus.

Paula, die immer alles ganz genau wissen möchte, gibt sich damit natürlich nicht zufrieden: „Und wieviel Geld ist das? Und wie funktioniert das?“ Ich bin ein geduldiger Mensch und antworte ausführlich: „Also eigentlich ganz easy, du lädst dir die App im Appstore runter, aktuell ist die App nur für IOS verfügbar, aber du hast ja eh ein iPhone, richtig? (Das weiß ich ziemlich genau, da sie sich fünfmal die Woche mein Ladekabel ausleiht, was ich mir auch extra für die Arbeit zugelegt habe!) Jedenfalls wählst du zu Anfang eines aus fünf zufällig vorgestellten Kindern aus, welches du zukünftig unterstützen möchtest. Dann bekommst du pro Tag ca. 5 – 10 Fragen gestellt. Ich bin jetzt in Woche zwei, da werden es ein paar mehr Fragen, habe ich das Gefühl. Aber so genau zähle ich da jetzt auch nicht mit. Ich kann aber gerne mal eine Statistik für dich führen, wenn du magst.“ grinse ich sie an. „Nee, schon ok. Aber wieso bekommen hilfsbedürftige Kinder Geld, weil du Fragen beantwortest?“ Ich antworte, dass es dafür die Rubrik „FAQ“ ganz unten auf der Homepage gibt. Sie starrt mich wortlos an und blinzelt nur… also lege ich nach: „Du beantwortest, wie gesagt, täglich ein paar relativ simple Fragen, welche von einem Marktforschungsinstitut gestellt werden, zum Beispiel aus welchem Gefäß du am liebsten deine Cola trinkst. Diese Einnahmen kommen dann nicht komplett dem Unternehmen der App zu Gute, sondern gehen eben auch an „dein“ Kind. Du siehst zudem immer einen Fortschrittbalken und bekommst die Info wieviel Fragen du bereits beantwortet hast und wieviel du diesen Monat noch beantworten musst, um dein maximales Ziel zu erreichen. Das nimmt am Tag so 2 Minuten Zeit in Anspruch und am Ende des Monats kommen ca. 5 Euro für dein Kind zusammen.“

„Aha, interessant. Ich meine, ich spende natürlich auch so relativ viel im Jahr.“ antwortet Paula. Ja… natürlich, denke ich. Du hast ja auch 400 Euro mehr Gehalt pro Monat, da sollte nach Abzug deiner Anti-Aging-Cremes ja vielleicht noch der ein oder andere Euro drüber bleiben. „Aber ich lad mir die App NACH Feierabend trotzdem mal runter. Der Chef sieht es ja nicht so gerne, wenn wir auf Arbeit an unseren Smartphones rumspielen“, zwinkert sie mir zu. Ok, den Wink habe ich auch verstanden. Ich lächle ihr nett zu, nicke und richte mich demonstrativ auf, um diszipliniert meiner Arbeit nachzukommen. „Pff, Onlineshopping kann ich auch am Rechner machen“, denke ich und schalte den Bildschirm an.