26 Nov

We all found Goodnity…

Liebe Goodnity Fans,

heute wird unsere kleine Geschichte um Anna und ihre Entdeckung zu Goodnity erst einmal auserzählt. Wir hoffen, dass sie euch ein paar offene Fragen beantworten konnte und ab und an ein Lächeln beschert hat. Also, viel Spaß noch einmal bei der letzten Story. Wir wünschen ein schönes, winterliches Wochenende. Bis bald! 🙂

Euer Goodnity-Team!

Es ist Winter… na gut, noch nicht offiziell. Aber der goldene Herbst ist nun auch endgültig vorbei. Dazu ist es mal wieder Freitagabend. Wenn man alleine ist, stellt sich dann immer die Frage: Bleibt man bequem zu Hause oder trifft man sich mit jemandem zu einem typischen „Freitagabend-Ding“, um sich nicht wie eine gesellschaftliche Aussätzige zu fühlen?

Ich entscheide mich für die optimale Zwischenlösung. Ich habe meinen Kollegen Niklas zu mir gelockt, mit dem Versprechen ein tolles Abendessen zu kredenzen. Ok… zugegeben, ich werde was bestellen. Dies mache ich aber natürlich nur aus Effizienzgründen, weil wir uns so viel zu erzählen haben und das Kochen dabei nur ablenken würde.

Es klingelt! Hmm… Lieferservice oder schon Niklas? Ich hoffe der Lieferservice. Denn diese kleinen köstlichen Wan Tans wollte ich mir vor dem Essen eigentlich noch allein einverleiben. Ich sterbe einfach gleich vor Hunger… Und jaaa, es ist der Lieferservice! Ich entnehme dem Mann das Essen, um nicht zu sagen entreiße, drücke ihm das Geld in die Hand und stürme direkt in die Küche. Beim Essen der Wan Tans missfällt mir allerdings wieder eine Sache. Diese mini-kleinen runden Dipschalen mit Süß-sauer-Dip… ok, Mini-Frühlingsrollen mögen da ja perfekt reinpassen, aber eben keine Wan Tans! Eigentlich passen immer nur die Ecken rein und auch nur wenn die Schale noch voll ist. Danach muss man die Wan Tans so abknabbern, dass zumindest das letzte Stück irgendwie reinpasst. Wer denkt sich sowas aus? Man lernt doch eigentlich schon im Kindergarten, dass die richtigen Förmchen nur in die dazu passenden Behältnisse passen, oder?

Es klingelt wieder… diesmal ist es Niklas. Wir begrüßen uns freudig, da wir uns diese Woche kaum im Büro gesehen haben. Er plappert schon beim Jacke ausziehen sofort los: „Hast du das von Paula gehört? Sie war ernsthaft sauer, dass dein Interview mit Goodnity so super beim Chef ankam. Sie sagte zu Philipp aus dem Marketing, dass das eigentlich ihr Interview gewesen wäre und du es ihr geklaut hast. Ist das zu fassen? Sie kann anderen wirklich nix gönnen. Aber hey, das Interview war echt klasse. Ich habe es heute im Intranet gelesen. Einige freuen sich schon echt auf die Android-Version von Goodnity. Die soll ja bald kommen, ne?“ Ich muss das erstmal mit Paula verdauen aber sage mir innerlich, dass ich mich jetzt nicht darüber aufregen werde und antworte: „Ja genau, die Version für Android soll bereits Anfang Dezember rauskommen. Finde ich auch einen guten Zeitpunkt, da viele Leute in der Vorweihnachtszeit ja irgendwie ein größeres Bedürfnis haben etwas zu spenden. Obwohl die Kontinuität ja dabei eigentlich das wichtigste ist.“ Niklas nickt und antwortet: „Ja das stimmt, aber ich habe mich inzwischen schon so an das tägliche Fragen beantworten gewöhnt. Es geht ja auch immer so schnell und durch Facebook scrollt man mit dem Handy ja zum Beispiel etliche male am Tag. Da fällt die kurze Zeit bei Goodnity ja kaum ins Gewicht.“

Ich gehe kurz in die Küche und drapiere nach und nach alle Behältnisse und Schalen von unserem Essen auf dem Wohnzimmertisch. „Aha“, schmunzelt Niklas, „da hast du aber ein aufwändiges Abendessen zubereitet.“ Ich grinse kurz verlegen und will schnell vom Thema ablenken: „Ja, ähm… sorry… die Zeit war irgendwie doch etwas knapp. Naja, jedenfalls habe ich mit den Gründern von Goodnity ausgemacht, dass sie sich bei Neuigkeiten immer bei mir melden können und wir dann sicherlich noch einmal einen Bericht darüber machen können. Viele wollen sicherlich auch wissen wie es weitergeht. Aber jetzt lass uns schnell essen, bevor es kalt wird.“ Aus dem Seitenwinkel bemerke ich dabei, dass ich versehentlich die leere Schale mit den Wan Tans ins Wohnzimmer getragen habe und hoffe innerlich, dass Niklas das nicht bemerkt… obwohl er eigentlich um meine dezente Verfressenheit weiß… „Ja, auf jeden Fall“, sagt Niklas, „ich glaub das interessiert uns alle, nachdem wir im Büro ja ziemlich schnell vom Goodnity-Fieber gepackt wurden.“

 

The End… (?)